07.01.2020

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser

der Morgen ist eine ausgesprochen spannende Tageszeit. Es beginnt mit dem Aufwachen. Viele Jahrhunderte endete die Nachtruhe mit der aufgehenden Sonne oder dem Krähen der Hähne. In den Städten übernahmen darüber hinaus Nachtwächter und die Glocken großer Kirchen Weckfunktionen. Der Siegeszug des Weckers begann mit der Industrialisierung.

Da ein pünktlicher Arbeitsbeginn die Voraussetzung für die Produktionsabläufe in einer Fabrik bildete, mussten sich die Arbeiter mit Wecker ausstatten. Aus diesem Grund wurden die mechanischen Wachmacher nach kurzer Zeit schon als industrielle Massenware gefertigt. Heute lassen sich viele Menschen von ihrem Smartphone wecken. Dieser Mini-PC ist handlich, zuverlässig und wird oft vor dem Einschlafen sowieso neben dem Bett abgelegt.

Auch die morgendliche Nahrungsaufnahme verfügt über eine bewegte Geschichte. „Frühstück“ hat seinen Ursprung im 15. Jahrhundert und meint das Stück Brot am frühen Morgen. Der Begriff löste das bis dahin übliche mittelhochdeutsche „Morgenbrot“ ab. Die Realität im Mittelalter sah meist anders aus: Breite Bevölkerungsschichten mussten sich nach dem Aufstehen mit Suppe oder Brei begnügen.

Je nach Kulturkreis und Land variieren Inhalt und Gestaltung der ersten Mahlzeit des Tages. Analog zum Wecker ist das moderne deutsche Kaffee- Brot-Frühstück ein Produkt der Industrialisierung. Um den harten Arbeitsalltag zu bewältigen, setzte die Arbeiterschaft im 19. Jahrhundert auf reichlich Kohlenhydrate.

Auf welche vielfältige Art und Weise Menschen ihren Tag beginnen, zeigt das vorliegende Magazin. Insbesondere Kolleginnen und Kollegen der ENRW erweisen sich in diesem Zusammenhang als „Stehaufmännchen“ im wahrsten Sinne des Wortes.

Apropos ENRW. Wenn Sie Kunde sind und sich für unser Unternehmen interessieren, wäre vielleicht eine Mitgliedschaft im ENRW-Kundenbeirat etwas für Sie! Das Gremium bringt Anregungen, Wünsche und Kritik ein und fungiert als Bindeglied zwischen uns und unseren Kunden. Die Mitglieder informieren die ENRW-Mitarbeiter über das Kundenerleben von Image und Qualität der Produkte, Serviceleistungen und ähnliche Aspekte.

Vorschläge zu kundenrelevanten Leistungen und Abläufen sind ausdrücklich erwünscht. Pro Jahr finden in der Regel zwei bis drei Sitzungen statt. Vor jedem Termin gibt es einen interessanten Blick hinter die Kulissen eines regionalen Energieversorgers. Nicht zuletzt erhalten Kundenbeiräte eine kleine Aufwandsentschädigung. Kontaktieren Sie uns! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis spätestens 30. April 2020 unter hierbleiber(at)enrw.de. Mehr Infos dazu erhalten Sie im Artikel „ENRW Kundenbeirat“ (auf Seite 22) in diesem Heft.

Nun wünsche ich Ihnen eine anregende (Morgen-)Lektüre
Ihr Jochen Schicht
Leiter Unternehmenskommunikation Energieversorgung Rottweil

P.S.: Interesse an einem kostenlosen Abo? Einfach melden: hierbleiber(at)enrw.de oder 0741/472-107