ENRW-Aktuell
Anpacken für Umwelt und Gemeinschaft
Die ENRW-Dorfputzeten sind auch 2026 wieder in vollem Gange: Rund 40 Gruppen aus Vereinen, Schulen und Gemeinden haben sich für die Aktion angemeldet. Während viele bereits im Frühjahr unterwegs waren, um Straßen, Wege und Grünflächen von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien, ziehen einige Teams noch bis in den Herbst hinein los.
Damit die Helferinnen und Helfer bestens ausgerüstet sind, stellt die ENRW Müllbeutel, Warnwesten und Müllgreifer zur Verfügung. Als Dankeschön für ihren Einsatz erhalten die teilnehmenden Gruppen nach erfolgreicher Durchführung zudem einen Spendenbeitrag, dessen Höhe sich nach der jeweiligen Gruppengröße richtet.
Über die rege Beteiligung freut sich die ENRW sehr. Hinter der Aktion steckt jedoch auch einiges an Organisation: Anmeldungen müssen koordiniert, Materialien ausgegeben und wieder eingesammelt werden sowie die Spendenauszahlung abgewickelt. Der Aufwand lohnt sich jedoch. Die Dorfputzeten zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie viel erreicht werden kann, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung für ihre Umgebung übernehmen. Gleichzeitig setzt die Aktion ein sichtbares Zeichen für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit – und stärkt ganz nebenbei den Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden der Region.

Auch die Schülerinnen und Schüler der Römerschule in Rottweil haben dem Müll den Kampf angesagt.
Nell-Breuning Schule besucht ENRW
Die Zeit nach den letzten Schulprüfungen gehört vermutlich zu den prägendsten im Leben: Hier stellen die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen die Weichen für ihre Zukunft.
Wie hilfreich dabei ein Blick hinter die Kulissen sein kann, zeigte kürzlich der Besuch von rund 30 Jugendlichen der Nell-Breuning Schule bei der ENRW. Die Chemiekurse der Abiturklassen erhielten gemeinsam mit ihren Fachlehrerinnen spannende Einblicke in die Stadtentwässerung und Energieversorgung der Region.
Wir haben uns sehr gefreut, so viele interessierte junge Menschen bei uns begrüßen zu dürfen und hoffen, dass wir Anregungen für ihren weiteren Weg mitgeben konnten!

Im Auftrag der Nachhaltigkeit: Jugendrat besucht Kläranlage Rottweil
Der Jugendrat für Klima & Nachhaltigkeit Baden-Württemberg hat im Mai in Rottweil getagt und die Gelegenheit genutzt, die Kläranlage Rottweil zu besuchen und sich über nachhaltige Abwasserbewirtschaftung zu informieren. Florian Haag, Abteilungsleiter des ENRW Eigenbetrieb Stadtentwässerung, führte die Gruppe durch die Anlage und erklärte die vielschichtigen und komplexen Vorgänge rund um das Thema Abwasser.
Um sich für eine fortschrittliche Klimapolitik im Land einzusetzen, ist es dem Jugendrat wichtig, vielfältige Ansätze zur Emissionsreduktion in den Fokus zu nehmen. Auf der Kläranlage Rottweil konnten die jungen Menschen sich ein Bild davon machen, wie Emissionen durch entsprechende Verfahren in der Klärschlammbehandlung nachhaltig in Energie umgewandelt werden.
Damit stehe die Anlage landesweit auf einem Spitzenplatz in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit, so Stefan Kempf, kaufmännischer Geschäftsführer der ENRW.
Jugendrätin Nidhi Prasad zeigt sich beeindruckt: „Ich finde es besonders interessant, zu sehen, wie aus ‚brauner Brühe‘ nach der Behandlung im Klärwerk kristallklares Wasser entsteht. Im Alltag hat man oft nicht auf dem Schirm, wie wichtig die Arbeit hier eigentlich ist.“

ENRW unterstützt Rote Bank in Neufra
Idyllisch im Ortskern gelegen, lädt der Nikolaus-Winzenried-Platz mit Blick auf die vorbeifließende Starzel zum Verweilen ein. Neben den vorhandenen Sitzgelegenheiten ist dort nun eine besondere Bank hinzugekommen: eine „Rote Bank“, die nicht nur zum Ausruhen, sondern auch zum Nachdenken und zum Austausch einlädt. Mit der klaren Botschaft „Kein Platz für Gewalt“, in großen weißen Buchstaben, setzt sie ein deutliches öffentliches Zeichen.
Initiiert wurde das Projekt vom Verein Frauen helfen Frauen + AUSWEGE e. V. (FhF) aus Rottweil. Ziel ist es, auf das Thema Gewalt aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Darüber hinaus steht die „Rote Bank“ für einen wertschätzenden und kooperativen Umgang miteinander. Ermöglicht wurde die Umsetzung durch die großzügige Unterstützung der ENRW.
Holger Hüneke, Technischer Geschäftsführer der ENRW, betonte: „Ein friedliches Zusammenleben und gegenseitiger Respekt sind zentrale Werte für uns. Deshalb unterstützen wir dieses Projekt sehr gerne.“ Auch Ortsvorsteher Markus Halder unterstrich die Bedeutung der Installation: „Die ‚Rote Bank‘ setzt gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Zeichen.“ Petra Wagner vom Verein FhF bedankte sich bei allen Mitwirkenden und wünschte der Bank ein „gutes und ruhiges Ankommen“ an ihrem neuen Standort.

Setzen mit der „Roten Bank“ ein Zeichen gegen Gewalt: Holger Hüneke (ENRW, l.), Markus Halder (Ortsvorsteher Neufra, r.) sowie der Vorstand, Mitarbeitende und Ehrenamtliche von FhF und Vertreter vom Ortschaftsrat Neufra
