Neues vom ENRW-Neubau Neufra
Die Holzhybridbauweise lässt sich sowohl im Lagerbereich des Technikgebäudes als auch im Verwaltungsgebäude ab dem ersten Obergeschoss sehr gut erkennen. Bei dieser Bauweise werden sowohl Holz als auch Beton in ihren Stärken kombiniert und ermöglichen dadurch eine nachhaltige sowie möglichst effiziente Bauweise.
Links sind die Bodenkanäle zu erkennen, in denen bereits ein Teil der Verkabelung eingezogen ist. Hier im Bild sehen wir einen Teil der verlegten 100 km Netzwerkkabel, welche für den täglichen Betrieb unerlässlich sind.
Das zweite Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes in Neufra wurde komplett aus Fichtenholz errichtet. Der Neubau wird nach Fertigstellung von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) überprüft und zertifiziert. Bei dieser Zertifizierung werden alle Baustoffe auf ihre Nachhaltigkeit hin begutachtet und zugelassen. Außerdem werden nicht nur Aspekte wie beispielsweise die ökologische Bilanz oder die Risiken für die lokale Umwelt berücksichtigt, sondern auch eine verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung, Biodiversität vor Ort sowie Arbeitsbedingungen und Aufenthaltsqualität für die Mitarbeitenden.
Auch hier gut erkennbar: die Holzhybridbauweise – von Beton im Erdgeschoss hin zu Holz in den Obergeschossen. Das Firmengelände wird von einem begrünten Erdwall umgeben, der zum einen Sichtschutz zur Wohnbebauung bietet und zum anderen Erdwärmekörbe beheimatet, welche für die Beheizung des Gebäudes sorgen.
Auf der Rückseite des ENRW-Komplexes ist der sich aktuell im Bau befindende Mitarbeiterparkplatz zu sehen. Im Hintergrund links das Verwaltungs-, rechts das Technikgebäude. Auf dem Technikgebäude sind sogenannte Lichtbänder installiert, welche auf der Südseite mit Photovoltaik belegt sind. Zusätzlich zur Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird auch die Südfassade beider Gebäude mit PV-Paneelen sowie der Mitarbeiterparkplatz mit einem Solarfaltdach ausgestattet.
Tag der offenen Baustelle
Rund 300 Gäste sind im September 2024 ins Gewerbegebiet von Neufra gekommen, um den ENRW-Neubau zu besichtigen. Neben den Mitarbeitenden und den Aufsichtsräten war auch die Einwohnerschaft von Neufra eingeladen. Dabei konnten sich Interessierte bei geführten Rundgängen einen Eindruck vom neuen Unternehmensstandort verschaffen. Parallel dazu gab es ein großes Angebot für Kinder.
Die Geschäftsführer Holger Hüneke und Stefan Kempf führten die Gäste persönlich durch die Räumlichkeiten. Im Zuge der Besichtigung durften die Mitarbeitenden einen Blick auf ihre zukünftigen Arbeitsplätze werfen.
Die Einwohnerschaft von Neufra konnte die Gelegenheit nutzen, die neue Nachbarschaft kennenzulernen. Ausgestellte Grundrisspläne und Muster der späteren Einrichtung vermittelten ein erstes Bild von den neuen Räumlichkeiten. Holger Hüneke betonte: „Nicht nur mit der Inneneinrichtung, sondern auch energetisch sind wir künftig auf dem neusten Stand.“
Der Umzug vom bisherigen Standort in Rottweil zum künftigen Sitz im Ortsteil Neufra wird zum Ende des ersten Quartals 2025 angestrebt.
