Neues vom Neubau
Stand September 2025
Seit März 2025 hat die ENRW ihren Hauptsitz in die Stuttgarter Straße in Rottweil-Neufra verlegt. Auf dem rund 15.000 m² großen Areal ist ein modernes und weitgehend klimaneutrales Gebäude nach KfW-40-Standard entstanden, in dem knapp 170 Mitarbeitende tätig sind.
Zwischenzeitlich sind auch die Außenanlagen fertiggestellt. Das Gelände rings um das Gebäude wurde einem Bepflanzungsplan folgend reichlich begrünt.
An der nördlichen und östlichen Grundstücksgrenze wurde ein Sichtschutzwall errichtet. Dieser dient zum einen der optischen Trennung zwischen Gewerbe- und Wohnbebauung und bietet gleichzeitig optimale Bedingungen für die Erdwärmekörbe zur Beheizung und Kühlung des Gebäudes. Der Wall wurde ausschließlich mit heimischen Pflanzen begrünt. Dies ist eines der Kriterien zur Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB).
Auf einer Fläche von insgesamt 3.050 m² wurde der Wall mit über 1.000 Sträuchern und Heistern bepflanzt. Neben Haselnuss, Liguster, Holunder und Eberesche findet sich hier beispielsweise auch der wollige Schneeball. Ergänzend dazu wurden 6 große Hainbuchen auf dem 210 m langen Wall eingesetzt. Wurzelschutzsperren sorgen dafür, dass das Wurzelwerk die Erdwärmekörbe nicht in ihrer Funktion beeinträchtigt. Die Freiflächen zwischen den Sträuchern und Bäumen wurden großzügig mit einem Schmetterlings- und Wildbienensaum bepflanzt. Hierbei handelt es sich um eine besondere Mischung langlebiger Wildblumen, die insbesondere für Schmetterlinge und Wildbienen nützlich sind.
Auch die Randflächen an Parkplatz und rund um das Gebäude wurden vielseitig begrünt. Vor dem Haupteingang zum Kundenzentrum wurden rund 600 Stauden gepflanzt, darunter Storchschnabel, reichblühendes Fettblatt und Amethyst-Schwingel. Zierapfel, Felsenbirne und Zierkirsche wachsen entlang der Fassade, auf den Freiflächen wurden Rasen gesät und verschiedene Bodendecker gesetzt. Hier und da werden im Frühjahr Tulpen und Narzissen das Gelände verschönern. Insgesamt wurden auf diesen Außenflächen fast 4.000 Bäume, Sträucher, Stauden und Zwiebelpflanzen gepflanzt.
Auch oberhalb der Grundfläche wurde reichlich Grün angelegt. Auf knapp 4.000 m² haben die Gebäudedächer eine Dachbegrünung erhalten bestehend aus Kies, Vegetationssubstrat und einer Bepflanzung mit Flachballenpflanzen. Diese haben den Vorteil, dass sie in die Breite wachsen und eignen sich somit ideal für Flachdächer.
Und noch ein „Funfact“ zum Schluss: Auf dem Dach zwischen Verwaltungs- und Technikgebäude, in etwa 9 Metern Höhe, hat bereits eine vermeintliche „Flugbesamung“ stattgefunden: Schon kurz nach Fertigstellung konnten hier die ersten „ENRW-Tomaten“ geerntet werden.
