19.11.2025

Die Ladeinfrastruktur in der Region wächst

Elektroautos erobern die Straßen und das auch in unserer Region. Laut aktuellen Daten des Kraftfahrt-Bundesamts belegte Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2025 im bundesweiten Vergleich den dritten Platz bei den Neuzulassungen von Elektro-Pkw¹. Nur in Bayern und in Nordrhein-Westfalen wurden in diesem Zeitraum noch mehr elektrische Pkw zugelassen.

Während die Straßen problemlos auch von Elektrofahrzeugen genutzt werden können, steht eine andere wichtige Infrastruktur vor besonderen Herausforderungen: die Ladeinfrastruktur. Sie muss mit dem wachsenden Bestand an strombetriebenen Fahrzeugen Schritt halten.

Wer bereits über eine eigene Solaranlage verfügt, lädt sein Fahrzeug oft mit selbst erzeugtem Strom. Doch auch ohne eigene Wallbox gibt es in der Region zahlreiche Lademöglichkeiten. Wir zeigen, wo sich öffentliche Ladesäulen befinden oder gerade gebaut werden.

¹Quelle: https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Allgemein/2025/pm31_2025_rekordhoch.html

Warum betreibt die ENRW keine eigenen Ladesäulen?

Im Jahr 2017 installierte die ENRW in der Hochbrücktorstraße die erste E-Ladesäule im Stadtgebiet. Seitdem wurde die Ladeinfrastruktur kontinuierlich ausgebaut. Aber auch gesetzliche Hürden haben sich in dieser Zeit aufgetan.

So ist in § 7c des Energiewirtschaftsgesetzes festgeschrieben, dass Netzbetreiber wie die ENRW weder Eigentümer von Ladepunkten sein noch diese entwickeln, verwalten oder betreiben dürfen. Hierdurch sollen Interessenkonflikte vermieden und der Wettbewerb gefördert werden.

Da der Ausbau der Ladeinfrastruktur aber weiterhin ein wichtiges Anliegen der ENRW ist, hat der Energieversorger strategische Partnerschaften, beispielsweise mit der EnBW ODR (Ostwürttemberg DonauRies) oder den Pfalzwerken, geschlossen. So kann der Ausbau der Infrastruktur, welcher zur Mobilitätswende beiträgt, auch weiterhin vorangetrieben werden.