20.03.2026

ENRW-Aktuell

Ausgezeichnet gebaut: Neues Betriebsgebäude setzt Maßstäbe

Die ENRW ist von der Architektenkammer Baden-Württemberg für ihr neues, nachhaltiges Betriebsgebäude ausgezeichnet worden. Am 5. Februar durfte die ENRW gemeinsam mit den Architekten der blocher partners GmbH und arbol Landschaftsarchitektur die Auszeichnung für „Beispielhaftes Bauen“ entgegennehmen.

Die feierliche Übergabe der Urkunde fand in der Markthalle Rottweil statt. Prämiert wurde der im Sommer 2025 fertiggestellte Neubau des Verwaltungsgebäudes der ENRW mit angeschlossener Lagerhalle in Rottweil-Neufra. Besonders überzeugt war die Jury von der gelungenen Zusammenführung verschiedener Nutzungen an einem Standort sowie von der nachhaltigen Holzhybrid-Bauweise.

Gemeinsam mit blocher partners hat die ENRW ein weitgehend klimaneutrales Gebäude nach den DGNB-Gold-Kriterien realisiert. Das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen stellt besonders hohe Anforderungen an die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit. 

Im Dezember wurde zudem der Nachweis für die Einhaltung des KfW 40 Standards bestätigt. Mit Geothermie-Erdwärmekörben und einer Wärmepumpe zur Beheizung erfüllt das Gebäude alle Anforderungen an den energetischen Baustandard. Ergänzend erzeugen ein Solarfaltdach über den Parkflächen sowie weitere PV-Anlagen am und auf dem Gebäude nachhaltig Strom für den Eigenbetrieb und zur Einspeisung.

Dr. Wolf-Rüdiger Michel (l.) und Hannes Bäuerle (r.) überreichten die Urkunden. Stellvertretend für die ENRW Geschäftsführer Holger Hüneke und Stefan Kempf nahmen Jens Jerger und Katharina Beck (zweiter und dritte v. l.) die Auszeichnung entgegen. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Architekten von blocher partners, Wolfgang Mairinger, Rainer Elsner und Josephine Schnibbe (v. l.) sowie arbol Landschaftsarchitektur mit Iris Grimm und Alexander Mezger (v. l.).

1.000 Euro für die Region

Statt Geschenke an Geschäftspartner zu verschicken, unterstützt die ENRW zu Weihnachten traditionell gemeinnützige Projekte im Versorgungsgebiet. Eine Spende von jeweils 500 Euro ging 2025 an die Kunststiftung Erich Hauser in Rottweil sowie an die MiKaDo Nachbarschaftshilfe in Frittlingen. Holger Hüneke, Technischer Geschäftsführer der ENRW, überreichte den Vertreterinnen und Vertretern der beiden Organisationen im Januar 2026 die symbolischen Schecks.

„Es ist uns ein besonderes Anliegen, Menschen und Projekte aus unserer Region zu unterstützen und Hilfe zu bieten, wo sie notwendig ist“, so Hüneke. „Mit unseren Spenden möchten wir unseren Teil dazu beitragen, dass die wichtige Arbeit, die unsere gemeinnützigen Vereine und Organisationen leisten, weiterhin bestehen bleiben kann – sei es kulturell oder sozial.“

Juliane Flittner, Geschäftsführerin der Kunststiftung Erich Hauser, und Vorstandssprecher Wilhelm Rieber bei der symbolischen Scheckübergabe durch Holger Hüneke auf dem Gelände der Stiftung in Rottweila
Claudia Koringer (l.) und Antje Faulhaber von der MiKaDo Nachbarschaftshilfe bei der symbolischen Scheckübergabe durch Holger Hüneke vor dem ENRW Gebäude in Neufra